Taschenlöcher

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10 Mär 2020 12:22 #7949 von haengloose
Taschenlöcher wurde erstellt von haengloose
Hallo zusammen,

hat schon einmal jemand von euch mit Bohrschablonen für Taschenlöcher gearbeitet? Wisst ihr wie stabil diese Verschraubungen für Möbel sind?

viele Grüße,
Matthias

CITROËN JUMPER Kasten 2.0 BlueHDi 130 | L3H2 | 3,5to

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10 Mär 2020 14:09 #7952 von Splitter
Splitter antwortete auf Taschenlöcher
Nach diversen Ansichten zu dieser Zusammenbau-Art:
Das Material ist im Bereich der Verschraubung dann deutlich geschwächt und das Material unter dem Schraubenkopf kann sich so eher in Faserrichtung aufspalten. Von außen verschraubt wäre die Faserrichtung quer verlaufend.

Aber eine "schöne Lösung" für eine Verschraubmontage ohe sichtbare Verschraubung[en].
Ansonsten: Lamello-Verdübelung statt Schraubverbindungen. Aufwändig aber schön.
Oder eben "diese kleinen Abdeckaufkleberchen" auf die sauber eingesenkten Sichtschraubenköpfe. Habe ich grad heute bei OBI in verschiedenen Farbstellungen, auch "in Furnieroptik", am Blisterständer hängen gesehen.

Ralph.
*Selbstausbau-interessierter Serienkastenfahrer*
im Knaus BoxStar Road 5,40m, BJ2015 - L2H2 - 2,3L 130PS - Euro 5 - Auflastung 3,3to auf 3,5to

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10 Mär 2020 22:18 #7961 von svenotzer
svenotzer antwortete auf Taschenlöcher
Vielleicht wären topfverbinder die bessere Lösung.
Sie sind bei unserem Wohnwagen Standard.

Gruß Sven

Renault mascott, Bj. 2001, 2800ccm, 92 kw, 5,5 Tonnen, Möbelkofferaufbau, Ausbau 2014, Euro 2 :-).

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12 Mär 2020 08:49 #8003 von Splitter
Splitter antwortete auf Taschenlöcher
Topfverbinder ergeben eine wesentlich größere Auflagefläche für die Anzugsspannung beim Verschrauben, als einfach nur der Schraubenkopf selbst.
Natürlich wird auch hierbei das Material durch die Topfbohrung extrem "ausgenommen" und damit grundsätzlich schonmal geschwächt.
Letztendlich gilt aber "wenn's hält isset ausreichend".

Ich als Tischler setze da an mich selbst natürlich andere Maßstäbe an, als ein "Fachfremdling".
So ist auch eine eigene Herangehensweise keineswegs maß-geblich für jeden Selbstausbauer gleichermaßen umsetzbar.
Ich würde mir erst
-ein Gesamtkonzept erstellen wollen.
Dazu gehörte nicht nur mein Wunsch-EInrichtungskonzept "in Größe und Körnung", sondern auch das Durchdenken (möglichst) sämtlicher EInzelheiten bis hin zum zu wählenden Dekor bzw. Möbelbauoberfläche. Dieses samt der sich hierbei ergebenden Sicht- und Nebensichtflächen so wie der Möglichkeiten, "Sichtverschraubungen" unsichtbar werden zu lassen.
Letzteres geht z.T. gut über die Konstruktion selbst, wie auch mal über das Abkleben sorgfältig eingesenkter Schraubenköpfe mittels handelsüblicher Klebepunkte. Dazu habe ich grad gestern noch bei OBI eine recht umfangreiche Auswahl finden können (so im Vorbeigehen, nicht weil ich grad welche brauche).

Möbelbau KANN sehr stabil mittels Lamelloverdübelung plus anziehender Verschraubung erstellt werden.
Die ersten Versuche (an einem kleinen Musterschränkchen) geschehen da vielleicht noch bissl ungelenk, doch mit Übung wird dies zum Kinderspiel.
Auch dabei entstehen per Einfräsungen erstmal erschreckend Material schwächende Ausnehmungen, doch diese werden mit dem Lamellodübelplättchen plus Weißleim dann eher noch stabiler wieder zu "Holz wie gewachsen".
Die Verschraubungen selbst dienen dann mehr nur als Zwingen, welche solch ein Käschtle bei winklig ausgeführten Schnittkanten dann nicht über die Diagonale verziehen können (wie dies angesetzte Schraubzwingen gerne mal tun).
Sichtverschraubungen verschwinden dabei mehrheitlich bereits durch das Aneinandersetzen dieser Einzelelemente, und Innenverschraubungen von Element zu Element sind anschließend eh nicht sichtbar.
Der Rest ist dann eintweder im Nebenblickwinkel so gut wie unsichtbar (so z.B. ein hinter dem Fahrersitz endender Oberschrank), oder ich helfe mir mit "diesen Aufkleber-Abdeckplättchen". Oder, bei z.B. Filzbelag als Oberfläche, helfe ich der Unsichtbarkeit mit solch einem Stanzeisen , mit dem ich sowohl Material an den Verschraubungsstellen ausstanzen, wie auch fromschlüssige, kreisrunde Einklebeplättchen erstellen kann. Und da Filz "weich und fusslig" ist, sind solche Abdeckstellen quasi wie unsichtbare Intarsien ;)

Ralph.
*Selbstausbau-interessierter Serienkastenfahrer*
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