Ausbau Ducato 115 L1H1 | Ausbauidee eure Meinung?

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01 Okt 2019 11:55 #5876 von Mgrubi
Hallo zusammen,

ich bin Michael, komme aus Hamburg und plane nun endlich nach vielem hin und her meinen ersten Camper auszubauen.

Da ich auf dem Gebiet des Camper Ausbaus noch recht grün hinter den Ohren bin, wollte ich mal eure Meinungen zu meinem Ausbauplan hören. Glaubt ihr das klappt so (siehe 3D Zeichnungen) mit dem Platz im Ducato oder wird das erfahrungsgemäß eher zu eng?
Würdet ihr etwas ändern und wenn ja was?

Achja, das B ett ist 1,86 m (breite des Ducato) x 1,40 m, die Küchenzeile geht 45 cm in den Raum und der Schrank dahinter geht 40 cm in den Raum.

Ich freue mich auf eure Anregungen,

Grüße Michi

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01 Okt 2019 12:40 #5877 von svenotzer
Hallo Michael,

Erstmal willkommen hier im Forum.
Was im ersten Moment auffällt, sind zwei Dinge:

1. der Durchgang/ Durchstieg am Tisch zum Schrank hin wird sehr knapp werden, wenn die Ecke so bleibt bzw. die Tischplatte nicht gedreht werden kann.

2. der Bereich Übergang Schrankwand zum Küchenblock beinhaltet quasi einen toten Raum an den du nur schwer rankommst bzw nur schlecht nutzbar ist. Es sei denn du planst dort feste einbauten, an die man nicht regelmäßig heran müsste.

Wieso bleibt die Trennwand drin?

So nur mal auf die Schnelle :-)

Gruß Sven

Renault mascott, Bj. 2001, 2800ccm, 92 kw, 5,5 Tonnen, Möbelkofferaufbau, Ausbau 2014, Euro 2 :-).
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01 Okt 2019 13:48 #5880 von Mgrubi
Hallo Sven,

danke für die schnelle Antwort

Die Tischplatte soll drehbar sein. von dem her sollte man (hoffentlich) gut durchkommen. :)

Ich habe mir überlegt in diesem toten Raum entweder einiges der Technik unterzubringen (z.B. 2x AGM Batterie und einen Wechselrichter), oder so ein Halbkreiskarusell zu bauen, damit dieser Raum genutzt werden kann.

Die Trennwand möchte ich drinnen lassen, da ich dadurch eine Wand gewinne an die ich was bauen kann. Evtl nehme ich auch die original Trennwand heraus und ersetze sie durch eine Holzwand.

Mal anders herum gefragt, warum sollte die Trennwand heraus? Ergibt sich dadurch bis auf die Gewichtseinsparung ein Vorteil?

Ich werde die Zeichnung heute Abend noch mit ein paar Oberschränken aktualisieren und dann nochmal reinstellen.

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01 Okt 2019 14:14 #5881 von haidi
Hallo und willkommen,

Für wie viele Personen ist der Ausbau gedacht?
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01 Okt 2019 14:29 #5882 von Mgrubi
Hallo Haidi,

für 2 Personen.
Theoretisch kann man noch nen 3. mitnehmen der im Zelt schläft.

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01 Okt 2019 15:12 #5883 von haidi
Meine Frage begründet sich damti, dass du mit der Bettkonstruktion viel Platz verbrauchst.
Ich kann mir vorstellen, dass du den Tisch zur Hecktüre verschiebst und den Tisch ein bisschen länger machst. Den Rest zum vollwertigen Bettkannst dann mit Klappelementen machen.
Dann wäre auch der Zugang zur Bank besser und du hast dort immer noch 4 Stizplätze
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01 Okt 2019 16:21 #5884 von svenotzer
Die Trennwand entnommen und die beiden vorderen sitze drehbar gestaltet, gibt einen enormen Raumgewinn.
Dem gegenüber eine Bank, hätte den Vorteil, dass du jederzeit ein Bett und eine sitzmöglichkeit hast.
So kannst du einfach stoppen und dich hinlegen, ohne großartig umbauen zu müssen.
Oder während der andere noch durch die hecktüren die Wellen betrachtet, kann der andere schon den Frühstückstisch decken, ein sehr charmanter Morgen, würde ich behaupten :-).

Gruß Sven

Renault mascott, Bj. 2001, 2800ccm, 92 kw, 5,5 Tonnen, Möbelkofferaufbau, Ausbau 2014, Euro 2 :-).
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01 Okt 2019 17:01 #5885 von Splitter
Tach Michael,
du hast dir mit deinen Planungszeichnungen bereits ordentlich Mühe gemacht.
Sicherlich hast du auch bereits den einen oder anderen Kastenwagen von seinem Ausbau her auch schomal beschnuppert. Solltest du zumindest, da dort seitens der eingefleischten Serienausbauer bereits Jahrzehnte der Entwicklung drin stecken. Dies auch von den Konzepten her.

Es reizt natürlich, als Selbstausbauer vieles/alles "anders" machen zu wolle, sich so von der "Masse" abheben zu können.
Vielfach gelingt das: Mit Einbußen wie
- weniger Stauraum,
- kein Klöchen (die Dame dankt's, wenn sie nächtens "eben mal" über die Düne springen muss)
- die Ganzkörperhygiene kann auf Grund der Waschtischposition ausschließlich bei geschlossener Schiebetür geschehen, und wenn dort kein Fenster in der Tür ist. Magst du dies so auch zu Hochsommerzeiten?
- alltäglicher Bettenbau (was ja nun echt keine "Arbeit" ist, aber zugleich auch ein vermeidbares Unvergnügen
- eben mal etwas aus dem Kühlschrank holen ist nicht, Kekse aus dem Kleiderschrank gibt es während der Fahrt so ebenfalls nicht
- die Fahrerhaussitze sind auf Grund ihrer Aufgabe (nämlich lange drauf sitzen zu können) die bequemsten, dein Faltklappbett zum reinen Sitzen eher nicht.
- die Schiebetür eben mal einen Spalt öffnen zwecks schnellem Reinhuschen (z.B. bei Schlagregen) ist ebenso nicht, dort sperrt dann erstmal der Küchenblock. Also jedesmal voll bis zum Anschlag aufschieben. Der Griff zum Innengriff braucht hierzu bissl Verrenkung, da dieser im Bereich "Ende-der-Küchenzeile" quasi zugebaut wird.
- die angedachte Übereckschrankwand ist, aus dem häuslichen Bereich so auf dein Planungskonzept übertragen angedacht, in der Innenecke ein Raumfresser, in den 2 Aufbaubatterien und bissl Elektroinstallation quasi in dessen Sockelbereich verschwinden, der Rest ist tot gebaut. Und "so ein Küchenkarussell" wie beim Eckunterschrank zu Hause ist, das Runde in das Eckige gepasst, ist ebenfalls vertaner Raum.

...ich täte mir an deiner Stelle da dann doch nochmal die Mühe machen, dein Konzept von Grund auf überdenken zu wollen.
"Anders" ist es so wie jetzt jedenfalls, in diverser Hinsicht unpraktischer aber aus meiner[!] Sicht eben auch *grübel*

Ralph.
*Selbstausbau-interessierter Serienkastenfahrer*
im Knaus BoxStar Road 5,40m, BJ2015 - L2H2 - 2,3L 130PS - Euro 5 - Auflastung 3,3to auf 3,5to
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01 Okt 2019 18:24 #5886 von Stefan
Hallo Michael,
erst mal herzlich willkommen im Forum.
Bist Du schon auf L1 festgelegt? Wir sind meist zu zweit unterwegs, wir haben L3H2 und inzwischen würde ich mir L5 wünschen. Wegen des ganzen Krempels, den man für die Freizeit auf Urlaubsreisen auch gerne mitnimmt. Gegen L3 und L5 spräche aus meiner Sicht wirklich nur etwas, wenn man Parkprobleme zu Hause hätte.

Viele Grüße,
Stefan
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01 Okt 2019 19:40 #5887 von Mgrubi
Moin Splitter, moin Stefan,

mal allgemein, da ich glaube, dass wir mit der Verwendung des Vans aneinander vorbei reden. Der Van ist hauptsächlich dafür da mal ein Wochenende in die Natur zu fahren, da ich gerne und viel Fotografiere und daher gerne nah am Motiv bin.
Von dem her brauche ich nicht unbedingt einen festen Waschplatz. Natürlich werde ich auch mal in den Urlaub damit fahren, aber dann auch nicht die ganze Zeit "off grid" sein, sondern eher mal an nem Campingplatz sein.
Die Dusche ist so vorgesehen, dass sie an die Hintertür gehangen wird, da wir längere Ausflüge (zumindest in der Theorie bis jetzt) nur für den Sommer planen.

Den alltäglichen Bettenbau möchte ich erleichtern, indem das Gestell motorisch auf und abfahrbar ist.

Mit dem Stauraum hast du natürlich recht, da sehe ich aber bei fehlender Trennwand das Problem mit dem Wärme-/Kälteeintrag, wegen der fehlenden Isolierung.

Mir geht es bei dem Ausbau auch nicht darum, dass er anders sein muss, sondern so wie ich es für praktisch halte. Wobei du mit deinen Punkten da recht hast.

Da muss ich nochmal drüber schlafen. Ist ja im Moment eh noch in der Planungsphase :)

@Stefan Mein Traum wäre eigentlich ein l2h1, da waren aber im letzten dreiviertel Jahr nur 4 in meinem Budget auf dem Markt und die Wurden mir leider alle weggekauft. Da ich in Hamburg wohne und dein angesprochenes Parkplatzproblem habe ist länger als l2 nicht wirklich realisierbar für mich.

Das Platzproblem kann ich nachvollziehen, wobei wir es zu viert auch schon 2 Wochen lang in einem Golf (geschlafen natürlich in Zelten ) ohne Probleme ausgehalten haben.

P.S. hier ist mal ne aktualisierte Zeichnung

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02 Okt 2019 08:51 - 02 Okt 2019 08:52 #5889 von Splitter
so wie jetzt "entkernt" sieht der Entwurf doch schonmal realistischer aus ;)
...und in den Übereckstauraum ließen sich so - rein als Beispiel - Frischwassertank und Heizung/Technik unterbringen. Zugang über eine Revisionsseitenwand des Küchenblocks wäre dabei andenkbar.

Natürlich hängt ein Konzept immer auch vom Nutzungsverhalten ab. Wer bevorzugt auf Campingplätzen stehen wird, braucht so natürlich nicht auch alles im Kasten was ein Campingplatz an Komfortzonen anzubieten hätte.
Aus eigener Erfahrung - mit Partnerin im VW-Bus T3 - empfehle ich dennoch, dass du dir irgendwo dort noch ein PortaPotti integriertest.
Ich dachte anfänglich auch, das wäre nur überflüssiger Schnickschnack, bin zuvor mit Zelt schließlich auch "ohne" bestens zurecht gekommen. Doch in der Praxis verleitet so ein ausgebauter Kastenwagen denn doch zu einem geänderten Reiseverhalten, weil es mit diesem eben so möglich ist ;)

Ralph.
*Selbstausbau-interessierter Serienkastenfahrer*
im Knaus BoxStar Road 5,40m, BJ2015 - L2H2 - 2,3L 130PS - Euro 5 - Auflastung 3,3to auf 3,5to
Letzte Änderung: 02 Okt 2019 08:52 von Splitter.

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