Animation

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06 Mär 2019 15:06 #2546 von Kazzig
Kazzig antwortete auf Animation
Was für ein Programm werkelt da im Hintergrund? Ist das Sketchup? Vielleicht hab ichs auch nur überlesen :)

Nennt mich bitte Göki - Danke :)
"Alf" Renault Master L3H2, Bj. 2006, 88 kW, Euro 4, 3,5t

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06 Mär 2019 20:39 #2555 von Poly
Poly antwortete auf Animation
Hallo Göki,
genau gesagt zeichnet der Poly mit dem kostenlosen Sketchup Make von 2016. (Die letzte Version, die noch unter 32 Bit läuft.) Die Screenshots werden mit einem Grafikprogramm nachbearbeitet und mit einem Freeware-Tool (für die Animation von Smilies) in Bewegung gesetzt. Momentan versucht er, einen Bohrer halbwegs ordentlich "anzuschleifen". So mit Kegelmantelschliff, Querschneide, erkennbarem Freiwinkel usw. Das Ding wehrt sich tapfer. Falls es noch was wird, dreht er sich demnächst in diesem Theater...
Grüße vom Poly

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06 Mär 2019 21:17 #2559 von Tech
Tech antwortete auf Animation

Momentan versucht er, einen Bohrer halbwegs ordentlich "anzuschleifen". So mit Kegelmantelschliff, Querschneide, erkennbarem Freiwinkel usw. Das Ding wehrt sich tapfer.

Falls Du Hilfe brauchst, einen Bohrer musste ich für die Gesellen- und sogar noch für die Meisterprüfung schleifen :silly:
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10 Mär 2019 19:58 - 10 Mär 2019 22:17 #2661 von Poly
Poly antwortete auf Animation
Bohrer ist fertig. Und schön scharf ist er auch. Nur bissl klein geraten. Es geht ums...

Nieten

Niete(n) müssen keine Versager sein. Der genietete Eiffelturm steht schon 130 Jahre und die Titanic versank nicht wegen ihrer Niete. Die fast baugleiche Olympic schwamm immerhin 24 Jahre und versenkte 1918 mit ihrem genieteten Rumpf sogar ein deutsches U-Boot per Rammstoß. Nietverbindungen sind zuverlässig und berechenbar und deshalb heute noch im Flugzeugbau üblich. Wer nietet, baut für die Ewigkeit.



Einen klassischen Vollniet zu schließen, ist gar nicht so einfach. Voraussetzung ist, dass man von beiden Seiten an die Stelle herankommt. Der bereits vorgeformte Setzkopf wird auf der einen Seite mit einem Gegenhalter abgestützt. Auf der anderen Seite wird der Schließkopf "geschmiedet". Die Hammerschläge müssen systematisch gesetzt werden, um der gewünschten Form nahe zu kommen. Ein passender Kopfsetzer mit einer entsprechenden Höhlung formt am Ende eine schöne Halbkugel.

Blindnieten

Leider ist die Rückseite manchmal unzugänglich. Wer zum Beispiel etwas an einen engen Hohlraum wie eine Karosseriestrebe annieten will, greift deshalb zum Blindniet. Der heißt so, weil man alle notwendigen Arbeiten von einer Seite aus erledigt und den entscheidenden Vorgang, (das Formen des Schließkopfes an der Rückseite) oft gar nicht sehen kann. Die Verbindungsstelle wird zunächst genau mit dem Nietdurchmesser vorgebohrt. Dann wird der Niet mit einer Blindnietzange von der gleichen Seite durch das Loch gesteckt und die Zange geschlossen.



Eine Legende besagt, dass der Erfinder einen Körperteil in eine enge Öffnung steckte und diesen, nachdem er durch Blutstau angeschwollen war, nicht mehr herausbekam. Das "Anschwellen" des Blindnietes besorgt ein Nagel, der mit der Zange von hinten in den röhrenförmigen Nietschaft hineingezogen wird und diesen aufweitet. Die "dicke Stelle" wandert nach vorn, bis es am Lochrand nicht mehr weiter geht. Dann reißt der Nagel an einer vorgekerbten Sollbruchstelle ab. Sein Kopf bleibt eingeklemmt. Er gibt der Verbindung zusätzlich Halt, indem er den Hohlniet von innen stützt.



Blindniete müssen ausreichend lang sein, damit hinten für einen haltbaren Kopf genug rausguckt. War der Niet zu kurz, entsteht nur ein kleiner Trompetentrichter, in dem der Nagelkopf nicht hält und der auch selbst keiner Belastung stand hält.
War das Material zu weich oder hat man das Loch zu groß gebohrt, kann es auch passieren, dass man den Nagel komplett durch den Niet zieht. Wer Blindniete in Plaste setzen will, sollte vorher den hinteren Lochrand verstärken, z.B. mit einer passenden Unterlegscheibe (...falls man irgendwie rankommt). Wer beim Bohrer daneben gegriffen hat, sollte sich eine Schiebelehre kaufen und zukünftig vorher messen, obs der Richtige ist.

Leider sind das unlösbare Verbindungen. Man kann sie notfalls ausbohren, dann klappert anschließend der Kopfrest im Hohlraum herum. Will man z.B. eine Sperrholzverkleidung am Kastenblech befestigen, sollten die Verbindungen lösbar bleiben. Dazu eignen sich ...

Nietmuttern

Das sind ebenfalls Hohlniete, die "hinter der Wand anschwellen". Sie befestigen das Sperrholz aber nicht direkt, sondern sorgen im dünnen Blech für gute Befestigungsstellen. Damit man die Löcher im Holz nachher an der gleichen Stelle hat, sollte man es zunächst ausrichten und genau in der gewünschten Position fixieren (Schraubzwingen, Stützen, Keile...). Dann werden die Befestigungspunkte zunächst mit einem ganz dünnen Bohrer durch Holz und Blech gebohrt. Nun kann man das Verkleidungsteil wieder abnehmen und die Löcher einzeln auf das erforderliche Maß aufbohren. (Im Blech: Außendurchmesser der Nietmutter; im Holz: Außendurchmesser der Befestigungsschraube)



Wer nur gelegentlich Nietmuttern setzt, kann sich das teuere Einziehwerkzeug eigentlich sparen. Eine passende Schraube, Mutter, Unterlegscheibe und zwei Schraubenschlüssel tun es genauso. Einer hält die Schraube, damit sie sich nicht mitdreht, der andere spannt die Sechskantmutter. Man muss aber aufpassen, das sich das Ganze nicht schräg stellt, sonst sieht die Verformungszone nachher wie eine heruntergekrempelte Socke aus. (Vorher ausprobieren.)



Der untere Teil der Nietmutter mit dem Gewindestück wird von der eingedrehten Schraube zum Setzkopf hin gezogen. Dazwischen gibt es einen dünnwandigen Bereich, der dieser Kraft nachgibt und sich bauchig nach außen wölbt. Der Zug muss genau in der Mittellinie erfolgen. Perfekt sitzt eine Nietmutter, wenn der Wulst ringsherum gleichmäßig symmetrisch geformt ist und nicht ganz bis zum Anschlag herangezogen wurde, so dass noch ein winziger elastischer Restbereich übrig bleibt. So eine Nietmutter wird dann beim Anschrauben der Holzverkleidung noch fester und hält eine Menge aus. Man sollte aber nicht entgegen der üblichen Belastung auf eine teilweise eingedrehte Schraube drücken, sonst streckt sich der Wulst wieder und die Nietmutter wird locker.

Blechtreibschrauben

... die wie Holzschrauben aussehen und direkt in ein enges Kernloch im Blech gedreht werden, sind keine brauchbare Alternative. Das hat sich die Industrie als eine billige Form geplanter Obsoleszenz ausgedacht. Man sollte sie nur verwenden, wenn es nix halten muss und lediglich wie eine Verschraubung aussehen soll. Blechtreibschrauben halten die Last nur mit sehr wenigen unvollständigen Gewindegängen und leiern schnell aus.

Poly

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Letzte Änderung: 10 Mär 2019 22:17 von Poly.
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10 Mär 2019 22:01 #2663 von Tech
Tech antwortete auf Animation

Nietverbindungen sind zuverlässig und berechenbar und deshalb heute noch im Flugzeugbau üblich. Wer nietet, baut für die Ewigkeit.

Auch Nutzfahrzeug-Rahmen sind größtenteils genietet.
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14 Mär 2019 01:54 - 14 Mär 2019 02:07 #2726 von Poly
Poly antwortete auf Animation
Weil sich da oben paar Muttern ganz von selbst drehen, vielleicht mal bissl was über Schraubenschlüssel

Innensechskant (Inbus)

... erfreut sich großer Beliebtheit. Die Schraubenköpfe sind schön rund ohne äußere Ecken und Kanten. Der Schlüssel aus einem Stück Sechskantstahl ist klein und billig herzustellen. Wenn er erst mal drin steckt, hat die Schraube einen netten Handgriff, der nicht so leicht abrutscht und zuverlässig Kräfte auf sechs Schlüsselflächen übertragen kann. Leider passt der Inbusschlüssel nur in sechs verschiedenen Stellungen. Wo zu wenig Platz für volle Runden des Schlüssels ist, muss also die Schraube mindestens um 60 Grad verdreht werden, bevor man ihn neu ansetzen kann. Die angedeutete "Nische" zeigt den erheblichen Platzbedarf. (Torxschrauben haben das gleiche Problem.)



Um diesen Nachteil wett zu machen, sind viele Inbusschlüssel an einem Ende zu einem sechskantigen Tropfen geschliffen. So kann man sie bis zu ca. 30 Grad schräg ansetzen und eine schwer zugängliche Schraube tatsächlich damit drehen. (Torxschrauben sehen mit ihren Sternöffnungen zwar schick aus, beherrschen dieses Kunststück aber nicht.)



Im Schraubenkopf entsteht zwischen Innensechskant und Tropfen ein kleines (hakeliges) "Kugelgelenk". Nicht perfekt, aber es funktioniert. Angesichts des relativ dünnen Halses sollte man dem jedoch nicht zu viel zumuten. Für große Kräfte besser das andere Ende vom Schlüssel nehmen.



Außensechskant

Für den Klassiker nimmt man am besten Ringschlüssel, die zwar gerne mal abrutschen, aber ebenfalls an allen sechs Schlüsselflächen anpacken. Übliche Ringschlüssel haben zwölf mögliche Stellungen, so dass man die Schraube nur um 30 Grad verdrehen muss, um den Schlüssel wieder drauf zu kriegen. Da er nicht seitlich abgezogen werden kann, muss man allerdings jedes Mal von oben über den Kopf der Schraube.



Kommt man nur seitlich an einen Sechskantkopf oder eine Mutter heran, ist immer noch der

Maulschlüssel

gefragt. Er greift zwar nur an zwei Schlüsselflächen, kommt aber an die engsten Stellen und braucht ebenfalls wenig Platz zum Ausholen. Es liegt am schrägen Maul. Bei Wikipedia ist zu lesen: "... um 15° abgewinkelt ..., um das Ansetzen des Schlüssels bei beengtem Arbeitsraum zu erleichtern." Wie durch die schiefe Gusche was erleichtert wird, verraten sie leider nicht. Der Schlosser grinst wissend und der Laie wundert sich. Dabei ist die Sache ganz einfach. Wendet man den Schlüssel nach jedem Zug upside-down, so braucht man die Schraube ebenfalls nur um 30 Grad zu verdrehen, bevor man den Schlüssel erneut ansetzen kann. Wäre das Maul gerade nach vorne ausgerichtet, müssten es 60 Grad sein, wie beim Inbus.



Hier noch ein Trick ganz tief aus dem finstersten Improvisationskeller. (Fachleute bitte kurz weghören.) Falls mal kein genau passender Maulschlüssel greifbar ist, kann man notfalls den nächst größeren nehmen und einen flachen Schraubendreher in den Zwischenraum klemmen. Man muss nur beim Zusammensetzen des Notbehelfs beachten, an welcher Seite die Schlüsselfläche belastet werden soll. Auf diese Weise kann man das Spiel zwischen Schraubenkopf und Werkzeug sogar auf Null reduzieren. Funzt.

Rollgabelschlüssel

...also stufenlos verstellbare Maulschlüssel können das auch. Man sollte sie zur Schonung der Schlüsselflächen am Schraubenkopf immer so weit zudrehen, bis nix mehr wackelt. Dann sind sie sogar besser als starre Maulschlüssel. (Die haben stets bissl Spiel.)



Auch das Maul der meisten Rollgabelschlüssel steht um 15 Grad schräg. Damit würde der upside-down-Trick also ebenfalls klappen. Wenn sie allerdings große Kräfte aufbringen sollen, dann unbedingt so herum ansetzen, dass die bewegliche Backe in Drehrichtung zeigt (siehe Animation). Dann wird sie gegen die Gleitfläche am Griffstück gepresst und bleibt ganz. Belastet man sie anders herum, entstehen Zugkräfte, die sie aus dem Griffstück herausziehen wollen. Schlimmstenfalls biegt sich der Schlitz, in dem sie sitzt, auseinander und das Werkzeug ist hin. OK, die Baumärkte wollen schließlich auch leben.

Knochen

... gehören in den Hundenapf und nicht in die Werkzeugtasche. Diese sogenannten Zehnlochschlüssel werden heutzutage aus Aludruckguss oder Zinkdruckguss (Insider sagen "Müllmetall" dazu) hergestellt und sind zerbrechlich. Wer auf kleine Alleskönner steht, findet im gehobenen Fahrradzubehör bessere Unterwegs-Helfer. Gutes Werkzeug sollte aus Stahl sein. Ich hab den Knochen hier nur mit reingenommen, weil die Form so herrlich kompliziert ist und ich gern diese Animation mit dem herumflatternden Bruchstück machen wollte. ;-)



Poly

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Letzte Änderung: 14 Mär 2019 02:07 von Poly.
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14 Mär 2019 08:20 #2729 von Tech
Tech antwortete auf Animation

Innensechskant (Inbus)
... erfreut sich großer Beliebtheit.

...wobei sich ja Torx immer mehr durchsetzt ;) B) :cheer:

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14 Mär 2019 15:50 #2748 von Poly
Poly antwortete auf Animation

...wobei sich ja Torx immer mehr durchsetzt


...in der Industrie.
Gibts technische Gründe für den Bastler, eher Torx zu nehmen?
;-)

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14 Mär 2019 16:33 #2749 von Tech
Tech antwortete auf Animation

...wobei sich ja Torx immer mehr durchsetzt

Gibts technische Gründe für den Bastler, eher Torx zu nehmen?

Auf jeden Fall:
www.arbeitsbedarf24.de/blog/handwerkertipps/torx-schrauben/

Mir würde keine (alte) Innen-Sechskant-(Inbus-) Schraube mehr ins Haus kommen.
Ich habe schon zu oft in meinem Berufsleben eine ausgeleierte oder beschädigte Inbusschraube gesehen.
Die mögliche Kraftübertragung von einem Inbusschlüssel auf eine Inbusschraube ist einfach zu gering.

Selbst in Baumärkten ersetzen mittlerweile Torxschrauben die (alten) Kreuzschlitz- und Schlitzschrauben.
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14 Mär 2019 18:35 - 14 Mär 2019 18:37 #2750 von Splitter
Splitter antwortete auf Animation

...
Selbst in Baumärkten ersetzen mittlerweile Torxschrauben die (alten) Kreuzschlitz- und Schlitzschrauben.


Vom Schlitz über den Kreuzschlitz zu Torx. Das sind absolut berechtigte Entwicklungsschritte für die mögliche Kräfteübertragung.

Bei Schlüsselschrauben oder derem Negativ, also die mit dem innenliegenden Sechskant, sehe ich deren weitere Lebenszeit noch lange nicht als "Geschichte" an ;)

Ralph.
*Selbstausbau-interessierter Serienkastenfahrer*
im Knaus BoxStar Road 5,40m, BJ2015 - L2H2 - 2,3L 130PS - Euro 5 - Auflastung 3,3to auf 3,5to
Letzte Änderung: 14 Mär 2019 18:37 von Splitter.

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14 Mär 2019 23:17 - 14 Mär 2019 23:19 #2757 von haidi
haidi antwortete auf Animation
Wobei Pozidriv-Schrauben gar nicht so schlecht sind, wenn man das richtige Werkzeug verwendet - Pozidriv-Bits und Pozidriv-Schraubenzieher statt dem Philips-Klumpert:

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Poziphillipscompr
Abrev [CC BY-SA 3.0 (creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Letzte Änderung: 14 Mär 2019 23:19 von haidi.
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14 Mär 2019 23:31 #2759 von Poly
Poly antwortete auf Animation
Hallo Tech,
danke für deinen Kommentar. Du bist der Experte. Im Moment lerne ich auf meine alten Tage gerade wieder kräftig dazu.

Wieso leiern Inbusschrauben aus? Mir noch nie passiert. Vermutlich liegts an schlechtem Werkzeug. Perfekt passende Sechskantschlüssel sollten keinen Schaden anrichten. Vielleicht liegts auch an der Handhabung. Die Seite mit den lustigen Tropfen ist etwas kleiner. Ich verwende sie nur, so lange es leicht geht. Festgezogen werden meine Inbus grundsätzlich mit dem anderen Ende oder mit einem guten Bit.


Ich hab schnell mal ne Animation dazu gemacht. *grins*

Hier drehen sich Schlüssel in unbeweglichen Schraubenköpfen, um zu zeigen, wo sie sich (rein theoretisch) mit ihren Kanten und Wülsten durchs Material hindurch quälen müssten.

In den beiden obersten Bildern drehen sich Schlüssel, die hundertprozentig zu den Öffnungen in den Schrauben passen. Gelb markiert ist jeweils die Materialmenge, die vom Schlüssel durch Zerspanung oder Umformung weggeräumt, ausgeschabt oder auseinander gequetscht werden müsste, damit der Schlüssel durchdreht. Sieht in beiden Fällen recht unwahrscheinlich aus.

Bei den mittleren Bildern hab ich stark abgenutzte Schlüssel simuliert. Ihre äußere Größe wurde um 5 % verkleinert. Beim Imbus wäre jetzt nur noch eine wesentlich dünnere Schicht Material abzutragen, damit er tatsächlich frei dreht. Beim Torx ist es immer noch sehr unwahrscheinlich.

Die unteren Bilder sind etwa der Grenzfall. Ein um 10 % verkleinerter Inbus würde ziemlich sicher durchdrehen. Der verkleinerte Torx-Schlüssel hätte aber immer noch derart hohe Materialberge vor sich, dass ein Durchdrehen selbst dann nicht zu befürchten wäre.



Punkt für Tech. Satz und Sieg für Torx.
Grüße vom Poly

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15 Mär 2019 00:51 - 15 Mär 2019 00:53 #2761 von Tech
Tech antwortete auf Animation

Wobei Pozidriv-Schrauben gar nicht so schlecht sind, wenn man das richtige Werkzeug verwendet

Leicht abgenutzte Schrauberbits, zu wenig Druck Richtung Schraube oder selbst eine leichte Winkelabweichung beim Schrauben zerstören auch jeden Schraubenkopf wenn ein höheres Drehmoment übertragen werden muss.

Das kann mit Torx alles nicht passieren.

HIER mal das Unterscheidungsmerkmal der Schraubenköpfe.
Schraubendreher haben die Bezeichnung PZ für Pozi und PH für Philips
Letzte Änderung: 15 Mär 2019 00:53 von Tech.

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15 Mär 2019 01:08 - 15 Mär 2019 11:12 #2762 von Tech
Tech antwortete auf Animation

Bei den mittleren Bildern hab ich stark abgenutzte Schlüssel simuliert. Ihre äußere Größe wurde um 5 % verkleinert.

Nimm mal einen absolut neuen Inbusschlüssel, sieh Dir dessen Kanten an und messe genau dessen Größe;
Jetzt nimm eine neue unbenutzte Inbusschraube, sieh Dir deren Kanten an und messe genau die Größe des Innensechskantes.

Du wirst feststellen dass 5% Gesamtunterschied dem Neuzustand entspricht.
Dann noch günstigere Schrauben und günstigeres Werkzeug aus dem Baumarkt und der neue Inbusschlüssel wackelt in der neuen Inbusschraube wie ein Kuhschwanz :huh:

Tipp:
Wenn man bei einem Kauf von Inbusschlüsseln vor der Wahl steht ob verchromt oder geschwärzt , sollte geschwärzt bevorzugt werden.
Geschwärzte Werkzeuge sind passgenauer, scharfkantiger und "nicht so rutschig" wie verchromte.
Letzte Änderung: 15 Mär 2019 11:12 von Tech.
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15 Mär 2019 19:42 - 15 Mär 2019 22:10 #2777 von Poly
Poly antwortete auf Animation

Tech schrieb: Nimm mal einen absolut neuen Inbusschlüssel, sieh Dir dessen Kanten an und messe genau dessen Größe;
Jetzt nimm eine neue unbenutzte Inbusschraube, sieh Dir deren Kanten an und messe genau die Größe des Innensechskantes.

Du wirst feststellen dass 5% Gesamtunterschied dem Neuzustand entspricht.



Klare Anweisungen. Meine Neugier ist geweckt. Ich mach gerne

Experimente

Hier sind meine Kandidaten. Alle mit dem gleichen Gewinde M5.



Ein 12 mm-Zwerg aus dem Fahrradzubehör, ein 16 mm-Normalo aus dem Baumarkt und ein 25 mm-langer Lulatsch ebenfalls Baumarkt. Jede auch in der Kopfform ein bissl anders.



Zunächst der Wackeltest und weil das hier der Thread für die Animationen ist, natürlich mit Wackelbildern.

Am wenigsten wackelt der Schlüssel in der kurzen Fahrrad-Schraube. Etwa 4 mm gehts am Schlüsselende hoch und runter, also nicht mal ein Rechenkästchen. Sie ist auch noch blitzeblank, war also noch nie im Einsatz.



Die Mittlere hat bereits Gebrauchsspuren und der Schlüssel, lässt sich volle 14 mm auf und ab bewegen.



Die Lange, ebenfalls gebraucht, liegt mit 8 mm dazwischen.



Schönes Gewackel, da passt der Vergleich mit dem Kuhschwanz wie die Faust aufs Auge.

Nun zu den Maßen.
Leider besitze ich nur einen einfachen mechanischen Messchieber mit Zehntelnonius.
Den Schlüssel (gehärtete Schwarzware) kann ich messen wo ich will. Immer das gleiche Ergebnis. Zwischen den Schlüsselflächen sind es überall genau 4 mm, kein Zehntel mehr, aber auch keins weniger. (Erstaunlicherweise auch am tropfenförmigen Ende.)

Dann die Schlüsselflächen in den Schraubenköpfen. Gemessen wird mit den Innenmesschenkeln, was in den kleinen Löchern eine piepselige Angelegenheit ist. Wie erwartet, ist es stets etwas mehr als 4 mm, aber auch stets weniger als ein Zehntelmillimeter drüber. Leider kann mein Messchieber nur Zehntel. Zwischenwerte muss man schätzen. Bei den Baumarktschrauben steht der Nonius immer mittig zwischen den ersten beiden Teilstrichen, also etwa 4,05 mm , bei der Fahrradschraube ist es noch weniger also ca. 4,03 mm .

Die Differenz liegt also zwischen
( 0,03 geteilt durch 4 mal 100%= ) 0,75 %
und
( 0,05 geteilt durch 4 mal 100%= ) 1,25 %

Das ist erfreulich weit weg von den befürchteten 5 %

Der Spalt ist auch bei den gebrauchten Schrauben so eng, dass man kaum einen Streifen Papier mit hinein bekommt. ich habe es probiert. Ging mit Mühe und dann saß der Schlüssel fast wackelfrei fest.
Das dafür verwendete Kopierpapier gibts in Paketen zu 500 Blatt, die jeweils 48 mm dick sind. Ein einzelnes Blatt ist also
( 48 geteilt durch 500 = ) 0,096 mm dick. Fast ein Zehntelmillimeter. Etwa doppelt so viel wie die ermittelte Spaltbreite. Deshalb ging es auch so schwer mit hinein und sah nachher entsprechend zerquetscht aus.

Bei 5 % müsste das Loch um
( 4 mal 0,05 = ) 0,2 mm größer sein, als der Schlüssel also vier bis sechs mal so viel, wie die ermittelten Werte.
Da hätte man das Papier doppelt nehmen und ohne Anstrengung in den Spalt schieben können.

Schlussfolgerung
Alles nur exemplarisch für diese drei Schrauben und diesen einen Schlüssel und natürlich kein Beweis, dass es nicht auch viel schlimmere Fälle mit größeren Spalten geben kann. Die Vorzüge von Torx habe ich nun eingesehen, aber Inbus scheint doch nicht so schlecht zu sein, dass ich gleich alle wegschmeißen werde.

Dankeschön an Tech für die Anregung
Poly

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16 Mär 2019 23:09 - 17 Mär 2019 09:38 #2795 von Poly
Poly antwortete auf Animation
Als Nächstes müsste hier was über

Messschieber

kommen. (Nett, wenn sich die Themen so von selbst ergeben. An das dritte s im Namen werde ich mich aber nie gewöhnen.) Ob man zum Basteln überhaupt einen Messschieber braucht, muss jeder für sich entscheiden. Man sollte aber schon wissen, was so ein Ding kann. Mancher misst immer nur mit dem alten schartige Geodreieck aus seiner Schulzeit und bastelt trotzdem gute Sachen.
Zum Glück liegt ja in den Hintergründen schon einer rum, dem man Leben einhauchen kann. Ein rein mechanisches Teil ohne zusätzliche Uhrwerke oder Elektronik. Für die meisten Bastelzwecke völlig ausreichend.



Falls die Bohrer alle miteinander unsortiert in einer gemeinsamen Kiste liegen und ihre eingravierten Zahlen aus Altersgründen nicht mehr zu erkennen sind, hilft ein Messschieber schon sehr bei der Identifizierung. Gemessen wird hinten am Schaft, wo keine Rillen mehr sind und der Durchmesser noch stimmen dürfte. Für Außenmessungen sind die großen Außenmessschenkel zuständig. Man schiebt sie mit Gefühl und ohne Gewalt bis sie den Bohrer auf beiden Seiten sanft halten.

Und was haben wir nun ausgegraben?

Der erste Strich (Nullstrich) des Nonius verrät schon mal: 8 Millimeter und ein paar Zerquetschte. Um rauszukriegen, wieviel Zehntelmillimeter noch dazu kommen, klappern wir die kleine Noniusskala auf Übereinstimmungen mit den Millimeterstrichen auf der langen Hauptskala ab. Dazu gerade von oben drauf gucken, sonst sieht man die Skalen zueinander versetzt und die Übereinstimmung an der falschen Stelle. Bei unserem Beispiel sitzt die Noniuslinie Nr. 5 genau unterhalb einer Millimeterlinie. Da die meisten Menschen ein gutes Auge für Symmetrien haben, sehen wir uns die Abweichungen bei den Linienpaaren rechts und links dieser Stelle an und finden, das sie schön symmetrisch nach beiden Seiten größer werden. Scheint also die richtige Linie zu sein. Zu unseren 8 mm kommen also noch 0,5 mm dazu. Dieser Bohrer hatte demnach mal Kaliber 8,5.



Aber ob das noch stimmt? Wenn man den Durchmesser vorne im Arbeitsbereich messen will, muss man das in Höhe der Nebenschneiden machen, denn die bestimmen den Durchmesser der Bohrung. An den Rillen ist er überall schmaler. Also erst mal den Bohrer genau ansehen, wo er am dicksten ist, bevor er dort wieder schön zärtlich zwischen die Messschenkel geklemmt wird. Erneut zeigt die Nulllinie auf 8 mm und etwas drüber. Wie schön... bää, zu früh gefreut. Die Übereinstimmung mit einem Millimeterstrich ergibt sich bereits bei Nonuislinie Nr. 4 und die Symmetrie zu beiden Seiten zeigt, dass wir uns nicht verguckt haben.
8 plus 0,4 sind nur 8,4 Millimeter. Dieser Bohrer ist also vorne schon 0,1 mm dünner als hinten. Entsprechend abgenutzt sieht er auch aus.



Man könnte probeweise trotzdem mal ein Loch damit bohren. Um festzustellen, wie groß es geworden ist, kommen die kleinen Innenmessschenkel zum Einsatz. Man schiebt sie erst auseinander, wenn sie mit der Spitze bereits im Loch sind. natürlich wieder mit viel Feingefühl. Beim Ablesen gibts die nächste Überraschung. Diesmal liegt die Übereinstimmung erst in Höhe der Linie Nr.6. Der olle rostige Bohrer hat das Loch mit 8,6 mm Durchmesser also um zwei Zehntel größer gemacht, als zu erwarten war. Zauberei? Nein wir haben es an den starken Vibrationen beim Bohren gespürt, dass er nicht mehr ganz rund läuft. (Vielleicht verbogen?) und nachdem das stumpfe Ding endlich durchs Blech war, haben wir nicht gleich aufgehört, sondern ihn noch ein bissl laufen lassen. Da hat er sich wohl für ne Reibahle gehalten und das Loch etwas aufgerieben.



Außer der gemischten Bohrerkiste haben manche Bastler auch eine schöne Schraubenmischung. (Das Herumwühlen macht besondern Spaß wenn auch noch spitze Holzschrauben, Nägel, und Bruchstücke von Teppichmessern beigemischt sind.) Schraubendurchmesser bestimmt man wie beim Bohrer. Zum Durchsortieren nach einer bestimmten Sorte kann man den Messschieber fest auf das gewünschte Kaliber einstellen und ihn wie eine Lehre einsetzen. "Passt!" ... "Passt nicht!"... "Passt!"... Für die Schraubenlänge kann man sehr gut das Tiefenmaß am rechten Ende des Messschiebers verwenden. Schraube neben dem viereckigen Loch gegen das Ende drücken und dann das Tiefenmaß ausfahren, bis es gegen den Schraubenkopf stößt. Hier haben wir mal Glück. diese Schraube ist exakt 16 mm lang. Sowohl die erste als auch die letzte Noniuslinie passen genau zu darüber liegenden Millimeterstrichen und die Symmetrie geht diesmal von den beiden Nullstrichen nach innen.



Ein vielseitiges Gerät und es macht was her. Wenn ein Messchieber aus der Hemdtasche ragt, wird man sofort mit anderen Augen angesehen. (Der Herr Inschenöhr !) Die Kanten sind so scharf, dass man ihn auch als Ziehklinge benutzen kann, um beispielsweise den gefährlichen Pressgrat an einer Seitenscheibenverdunkelung im Wohnkasten wegzuschaben. Mit dem ausfahrbaren Tiefenmaß kann man sich auch sehr gut am Rücken kratzen (oder unter einem Gipsverband)...

;-)
Poly

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Letzte Änderung: 17 Mär 2019 09:38 von Poly.
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16 Mär 2019 23:28 - 16 Mär 2019 23:32 #2796 von Tech
Tech antwortete auf Animation

Die Kanten sind so scharf, dass man ihn auch als Ziehklinge benutzen kann, um beispielsweise den gefährlichen Pressgrat an einer Seitenscheibenverdunkelung im Wohnkasten wegzuschaben.

Da lass Dich aber nicht dabei vom Meister erwischen :lol:

Da die Augen aber mit zunehmenden Alter nicht besser werden und um Parallaxen-Fehler beim Ablesen zu vermeiden halten in immer mehr Bereichen digitale Meßschieber ihren Einzug.

Was früher z.B. Mauser bei den analogen Meßschiebern war ist heute Mitutoyo bei digitalen Meßschiebern.
Letzte Änderung: 16 Mär 2019 23:32 von Tech.
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17 Mär 2019 00:04 #2797 von haidi
haidi antwortete auf Animation
Parallaxenfehler kann es bei der Schublehre nicht geben, weil beide Skalen auf der gleichen Ebene liegen. Tritt dann auf, wenn z.B. ein Zeiger über einer Skala liegt.

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17 Mär 2019 00:58 - 17 Mär 2019 01:00 #2799 von Poly
Poly antwortete auf Animation

Haidi schrieb: Parallaxenfehler kann es bei der Schublehre nicht geben, weil beide Skalen auf der gleichen Ebene liegen. Tritt dann auf, wenn z.B. ein Zeiger über einer Skala liegt.


Freut mich für dich, wenn du einen parallaxenfreien Messschieber hast. Schau ich bei meinem alten mechanischen etwas schräg, verschiebt sich die Skala optisch um mehr als einen Zehntelmillimeter. Der Nonius liegt eben doch eine Kleinigkeit über der Hauptskala. Man sollte schon senkrecht drauf schauen. (Bei allen drei Bildern waren die Messschenkel bis auf Anschlag, also Null, zusammengeschoben.)



Poly

Hier: virtueller Kastenausbau für Dekozwecke
Im wahren Leben: Pössl Roadcamp-R (mit Umbauten)

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Letzte Änderung: 17 Mär 2019 01:00 von Poly.
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17 Mär 2019 10:38 - 17 Mär 2019 17:15 #2801 von Tech
Tech antwortete auf Animation
Es gibt 2 verschiedene Bauarten von Meßschiebern.

Siehe HIER auf Seite 12.

Tipp:
Für den "Hausgebrauch" sind der Blankenhorn M480R oder der Helios-Preisser 0198501* gut geeignet.

*) erhältlich z.B. bei Amazon
Letzte Änderung: 17 Mär 2019 17:15 von Tech.

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